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Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

BeitragVerfasst: Sa 10. Aug 2013, 18:59
von jsbid
som3e hat geschrieben:Wobei das z.B in meiner Gegend völliger Blödsinn wäre sich über Rn Gedanken zu machen.. Hört sich mal wieder nach Geldmacherei an.

Natuerlich. Genauso ein Schwachsinn wie diese alberne Legionellen-Beprobung.
Immer wenn ein paar ansonsten unbrauchbare Krawatten zulange zusammen-
hocken, kommt so ein Quatsch bei raus...

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

BeitragVerfasst: Sa 10. Aug 2013, 19:04
von jsbid
som3e hat geschrieben:Ein alter abschließbarer Metallschrank außerhalb der Wohnräume ist dafür genau das Richtige.

Stilbruch! Ich haette mind. erwartet, dass Du einen vom Jupiter hast
mitgehen lassen ;-) Z.B. den hier:

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

BeitragVerfasst: Sa 10. Aug 2013, 19:08
von jsbid
Strahlemann hat geschrieben:Ich habe in meiner Vitrine mit Uranglas, Urankeramik, Glühstrümpfen und ein paar Mineralien einen Dosimeter (FAG FH41Z) gelegt. Innerhalb 24 h zeigte er 8 uS an. Das summiert sich auf ziemlich genau 3 mS /a.

Naja, aber Du setzt Dich ja nicht in die Vitrine.
Und mind. 2 uS davon sind sowieso Grundlast.

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 17:15
von asafschnuff
Hier kann ich vielleicht etwas beisteuern. Ich besitze seit einiger Zeit den bereits gezeigten Ramon 2.2 .
Durch meine Gegend liegt die Radon Belastung ohnehin im Winter bei geringer Lüftung zwischen 800 und 1050 Bq /m³
Meine radioaktiven Mineralien lagere ich in einem mehr oder weniger ungenutzten Nebenraum.
Es handelt sich um wenige KG Pechblende und weitere div. Uranverbindungen. Diese setzen durchaus einiges an Radon frei.
Leider habe ich keine konkrete Zahl zu bieten. Auf alle Fälle steigt der gemessene Wert schneller an bis er nach der nächsten Lüftung wieder zurück geht.


MfG
Marcel

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 17:38
von asafschnuff
Im Bergbau Museum Schlema ist ein riesiges Stück Pechblende zur Schau gestellt, ich schätze 20 Kg schwer und fast ohne taubes Gestein.
Diese haben sie in einem Schaukasten mit ständiger Ablüftung.
Aber wer hat schon das Glück Uranit in derartiger Pracht zu besitzen ;-)

MfG

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

BeitragVerfasst: Fr 8. Apr 2016, 17:26
von pansophos
Auch schon wieder drei Jahre her .... Ein 20 Kilo Brocken Pechblende wollte ich eher nicht geschenkt haben :oops:

Ansonsten habe ich auch einige kleinere und mittlere Stücke strahlenden Gesteins im Haus: die Micromounts verschlossen in einem Arbeitsraum und die größeren (handtellergroßen) Stücke mit 80 - 100 uS/h hatte ich vor einigen Wochen in den Keller verlagert. Leider habe ich sie dann sozusagen aus den Augen verloren und auch durch den Einsatz eines GZ (Inspector Exp USB) nicht wiedergefunden. Erst die Zufallssuche mit einem kleinen Szintillationszähler brauchte sie wieder zum Vorschein. Deshalb frage ich mich natürlich, ob man tatsächlich einen solchen Abschirmaufwand wie er hin und wieder empfohlen wird, wirklich betreiben muss. Wenn die Steine schon im Abstand von einem Meter in der Hintergrundstrahlung quasi untergehen, ist die Gefahr "verstrahlt" zu werden eher gering, oder?

Schönen Tag noch
Peter

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

BeitragVerfasst: Mo 11. Apr 2016, 18:47
von som3e
pansophos hat geschrieben:Auch schon wieder drei Jahre her .... Ein 20 Kilo Brocken Pechblende wollte ich eher nicht geschenkt haben :oops:

Ansonsten habe ich auch einige kleinere und mittlere Stücke strahlenden Gesteins im Haus: die Micromounts verschlossen in einem Arbeitsraum und die größeren (handtellergroßen) Stücke mit 80 - 100 uS/h hatte ich vor einigen Wochen in den Keller verlagert. Leider habe ich sie dann sozusagen aus den Augen verloren und auch durch den Einsatz eines GZ (Inspector Exp USB) nicht wiedergefunden. Erst die Zufallssuche mit einem kleinen Szintillationszähler brauchte sie wieder zum Vorschein. Deshalb frage ich mich natürlich, ob man tatsächlich einen solchen Abschirmaufwand wie er hin und wieder empfohlen wird, wirklich betreiben muss. Wenn die Steine schon im Abstand von einem Meter in der Hintergrundstrahlung quasi untergehen, ist die Gefahr "verstrahlt" zu werden eher gering, oder?

Schönen Tag noch
Peter


Unterm Kopfkissen lagern wäre zum Schlafen etwas hart und unbequem. Zermahlen und Staub einatmen bringts auch nicht. Alles andere ist relativ unbedenklich wenn es nur Kilos und nicht Tonnen sind.