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11 Kg schwere Pechblende

BeitragVerfasst: Mo 1. Sep 2014, 14:37
von asafschnuff
Die Größe der Stufe täuscht ein wenig da die geringe Objektiv Brennweite die Verhältnisse durch den Abstand zur Kamera unverhältnissmässig erscheinen lassen. Im Abstand von 35 cm zeigt das Messgerät über 1 mSV/h reine Gamma Strahlung.

Re: 11 Kg schwere Pechblende

BeitragVerfasst: Mi 22. Apr 2015, 12:51
von pansophos
Hallo,

ordentliches :D Stück, Kompliment zu dem Fund / Kauf. Ich habe nur ein paar kleinere Stücke, die zwischen 50 und 70 mikroSiev/h strahlen - und die habe ich schon in Plastikbeutel und Blechdose verbannt. Deine Pechblende dürfte auch in erheblichem Maße Radon emittieren, oder?

Wo bewahrst Du dieses Prachtstück denn auf?

Gruß
Peter

Re: 11 Kg schwere Pechblende

BeitragVerfasst: Mi 22. Apr 2015, 18:50
von KiR
Wow, das ist mal ordentlich! :twisted:

Re: 11 Kg schwere Pechblende

BeitragVerfasst: Mi 22. Apr 2015, 23:36
von asafschnuff
Ich habe sie auf meinem Vordach außerhalb .... Dennoch sind in den Nachbarräumen zwischen 300 und 1100 nSV/h .
Trotz 6 m Abstand und Bleiabschirmung komm ich auf die Werte..... Mach mir da aber keine Gedanken da ich nur selten in den betreffenden Räumlichkeiten bin und die Dosis entsprechend gering ist. Nur das Radon hab ich mir vom Hals geschaft, hier von gibt es in meiner Gegend eh schon genug.

LG
Marcel

Re: 11 Kg schwere Pechblende

BeitragVerfasst: Do 23. Apr 2015, 21:39
von STBONE
Sehr beachtlich und ich wundere mich schon wo solche Sachen mach mal herkommen wenn ich Sie bei uns in der Müllverwertung aus dem Müll fische
Ich hatte erst vor kurzen wieder einen Steinfund gehabt

MFG
Stefan

Re: 11 Kg schwere Pechblende

BeitragVerfasst: Fr 24. Apr 2015, 00:58
von asafschnuff
Soweit ich weiß darf jeder Natururan nach belieben besitzen oder entsorgen....... Der Stahlenschutz wird erst geweckt wenn es um künstlich erzeugte Radioaktivität geht. Wobei ich nicht genau weiß ob der Gesetzgeber das überhaupt klar geregelt hat.
Wo die Stufe nun eigentlich her stammt kann ich nicht sagen. Vermutlich stammt sie aus den ersten Stunden der Wismut.
Die Kumpel die untertage malochten wurden die ersten Wochen des Abbaus nicht durch russische Soldaten bewacht..... Von daher war es möglich sowas heraus zu schmuggeln. Das interessante ist das die Stufe aus nichts anderem als dem eigentlichen Uranit bzw. Pecherz besteht. Leider kommt das Erz in der Regel nur im Gramm Bereich in Verbindung mit Tauben Gestein vor.

Re: 11 Kg schwere Pechblende

BeitragVerfasst: So 26. Apr 2015, 12:38
von jsbid
asafschnuff hat geschrieben:Soweit ich weiß darf jeder Natururan nach belieben besitzen oder entsorgen.......
Das LfU hat sich ebenso geaeussert. Mit der Einschraenkung, dass Pechblende
nicht ausschliesslich ihrer Radioaktivitaet wegen besessen werden darf. Als
Teil der Mineraliensammlung schon. Legt man sich halt noch einen Quarz
zu und hat dann eine Mineraliensammlung.

Der Stahlenschutz wird erst geweckt wenn es um künstlich erzeugte Radioaktivität geht.
Ja, das ist voellig irre. 10 MBq Pechblende ist OK, aber 0,3 uCi Am-241 aus
einem Rauchmelder nicht. 9 kBq Am-241 sind wieder OK. Was ist, wenn Einer
(ohne entsprechende Umgangsgenehmigung) 9 kBq hat und der Nachbar auch?
Duerfen die zwei sich treffen und die Teile nebeneinander legen?