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Pripyat Filmprojekt

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Faybel

Leicht Verstrahlter
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Beiträge: 3

Registriert: Do 24. Apr 2014, 22:24

Beitrag Do 24. Apr 2014, 23:38

Pripyat Filmprojekt

Hey liebe Forenmitglieder,

zuerst einmal würde ich mich gerne vorstellen: Mein Name ist Jan, ich bin 22 Jahre alt und strebe für 2015 ein Filmstudium an. Nach meinem Abitur 2011 reiste ich einige Zeit durch die Welt, bis ich schließlich für 6 Monate eines Prakitikums in einer Filmproduktion wegen nach München zog. Momentan wohne ich wieder in Bielefeld und mache ein zweites Praktikum im Filmbereich.
2012 drehte ich meine erste KurzDokumentation über ein kleines Hippiedorf an der Ostküste Australiens; besagte Doku gewann den renommierten Independent-Filmpreis "Camgaroo Award" in der Kategorie "Dokomentarfilm Sonderpreis". Des Weiteren erhielt ich für die Doku den Nachwuchspreis beim Münchner Filmfestival "Flimmern&Rauschen", wurde nomminiert beim FatPigtures-Filmpreis in Unna und bin kommenden Monat für den "Bayerischen Jugenfilmpreis" nomminiert.

Ich habe mich nun aber nicht im Forum registriert, um Euch stundenlang von mir zu erzählen, sondern nur, um Euch meinen Background ein wenig näher zu bringen. Wie Ihr Euch sicherlich schon denken könnt, ist meine Intention eine andere: Und zwar eine künstlerische Kurzdokumentation über die noch in der Todeszone lebenden Bewohner zu machen. Kurz zu meiner Vision:

Meinen Dokumentationsstil würde ich selber weitab jeglicher TV-Dokumentationen ansiedeln, bei denen den zu Interviewenden ein Mikrofon vor die Nase gehalten wird, frei nach dem Motto: "Erzähl mal!". Im Vordergrund meines Dokumentationstiles steht eine unzensierte, weitestgehend objektive Berichterstattung, die jedoch einen eher künstlerisch-filmischen Führungsstil besitzt. Auf den ersten Blick soll der Zuschauer denken, dass er sich gerade einen Kinofilm ansieht. Erst auf den zweiten Blick soll der eigentliche Dokumentationscharakter zum Vorschein kommen. Umgesetzt auf mein Pripyat-Vorhaben hiesse dies folgendes:

Spannend aufbereitet soll sich bestenfalls altes Archivmaterial mit neuem, von mir gefilmten Material aus den Geisterruinen Tschernobyls paaren. Durch das Bildmaterial geleiten sollen Zeitzeugen, die noch heute im 30km-Radius der ehemaligen Sperrzone leben. Die zu Interviewenden Personen sollen all das erzählen, was sie bewegt - unzensiert, unverändert, wahr. In gewissem Maße werden die zu Interviewenden porträtiert und teilen mit dem Zuschauer einen kleinen, intimen Moment ihrers außergewöhnlichen Daseins. Aus eigener Erfahrung möchte ich die Doku nicht länger als 8-10 Minuten gestalten. Die Kunst wird also darin liegen, innerhalb dieser kurzen Zeit möglichst viele Informationen und Emotionen zu vermitteln. Das ganze Projekt möchte ich auf nicht-kommerzieller Basis umsetzen, d.h. ich werde keinerlei Verdienst durch eine Dokumentation erzielen.

Soweit zu meinen ersten, vagen Vorstellungen. Bevor ich mir über das Finanzille, die Sprachbarriere (mit Englisch werde ich wohl bei den wenigen Bewohnern nicht weit kommen), die Umsetzung (...) Gedanken machen kann, würde ich gerne von Euch vorab wissen:

1) Für wie schwierig umsetzbar haltet Ihr das Vorhaben? Da ja fast täglich Touren angeboten werden, denke ich, dass das Filmen von Bildmaterial aus den "Ruinen" nicht das Problem sein wird (Das heißt nicht, dass ich eine geführte Gruppentour machen wollte. Im besten Falle findet sich ein Guide, der eine 2-Tages Privattour mit mir machen würde.)

2) Gäbe es wohl unter den wenigen Bewohnern, die noch in der Sperrzone rund um den Reaktor leben jemanden, der aufgeschlossen genug wäre, ein Interview zu führen? Oder werden "Kameras" bzw. "die Medien" eher verteufelt und nicht gedultet?

Da ich den Wunsch einer Tschernobyl-Doku schon seit ich denken kann habe, mich aber erst seit 3 Tagen intensivst mit der Materie beschäftige, werden im Laufe der nächsten Tage sicherlich noch viele weitere Fragen auftreten.
Mir liegt wirklich viel an dem Projekt und ich lege alles dran, dass eine Umsetzung noch vor Studiumsbeginn passiert. Noch bin ich als Filmschaffender frei und ungebunden, mit dem Eintritt in die Uni werden einem auf gewisse Weise diese Freiheiten genommen... Deshalb ist mir eine Umsetzung bis August sehr, sehr wichtig.

Wie gesagt, sollte das Ganze realisierbar sein, so würde ich mich schnellstmöglich um die Finanzierung des Projektes kümmern, da ich mit meinen Finanzen als 22jähriger nicht viel reißen kann ;-)

Ich freue mich schon jetzt auf eine Rckmedung.

Allerliebsten Gruß,
Jan
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som3e

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Beitrag Fr 25. Apr 2014, 00:02

Re: Pripyat Filmprojekt

Hallo Jan!

Soweit klingt das was Du vorhast durchaus realisierbar. Dein Vorhaben würde jedoch den Rahmen einer 0815 Tagestour von der Stange sprengen. Ein Interview mit den Selbstsiedlern aus der Zone kann man nur während einer Individualreise vernünftig durchführen. Diese würde ich, wie du selber erkannt hast, auf mindestens zwei Tage einplanen. Es gibt einige ältere Bewohner die sich trotz des zunehmenden Touristenüberlaufs immer noch auf Gäste freuen würden.
In zwei Tagen bekommst du in der Regel genug Filmmaterial zusammen. Das ganze in 8 Minuten zusammenzupacken wird wohl von deinem Können stark abhängen.
Insofern kannst Du dich schon mal um das Finanzielle kümmern.

PS: Freut mich von jemandem ganz aus der Nachbarschaft zu hören.. ;)
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jsbid

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Beitrag Fr 25. Apr 2014, 07:41

Re: Pripyat Filmprojekt

som3e hat geschrieben:Es gibt einige ältere Bewohner die sich trotz des zunehmenden Touristenüberlaufs immer noch auf Gäste freuen würden.

Ich bin auch immer hin- und hergerissen, wenn es darum geht, Ruecksiedler zu besuchen.
Einerseits ist das ja dort kein Zoo, andererseits erscheinen mir in Dokus, in denen
die Bewohner dort besucht werden, immer erfreut ueber einen Besuch (ok, wenn
ein Film-Team eine Mistgabel nachgeschmissen bekaeme wuerde das vmtl. auch
rausgeschnitten werden ;-)). Ich hab so einen Besuch immer als Option auf meiner
Liste stehen falls ich bei meinen Trips Zeit uebrig habe (war aber noch nie der Fall).
Mal sehen, obs im Juli klappt...
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Sickranium

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Beitrag Fr 25. Apr 2014, 09:00

Re: Pripyat Filmprojekt

Erst mal herzlich willkommen bei uns, Jan! ;)

jsbid hat geschrieben:
som3e hat geschrieben:Es gibt einige ältere Bewohner die sich trotz des zunehmenden Touristenüberlaufs immer noch auf Gäste freuen würden.

Ich bin auch immer hin- und hergerissen, wenn es darum geht, Ruecksiedler zu besuchen.
Einerseits ist das ja dort kein Zoo, andererseits erscheinen mir in Dokus, in denen
die Bewohner dort besucht werden, immer erfreut ueber einen Besuch
Das geht mir ähnlich. Auch wenn mich natürlich die Erfahrungen der Menschen interessieren, fühl ich mich nicht wohl dabei, den Eindruck zu erwecken, an ihren Leidensgeschichten meine Sensationslust befriedigen zu wollen.
Eine gute Möglichkeit, sich einen positiven Start für so einen Besuch zu schaffen, ist wohl, bei den Mitbringseln nicht knausrig zu sein. Damit kriegt das ganze zumindest den Anstrich eines Besuchs, und die Wiederansiedler freuen sich wirklich darüber.
Eine Guide hat mir mal von einem Fall erzälht, wo sie eine komplette Busladung japanischer Touristen durch die Zone gekarrt hat. Wie gewohnt gab sie die Anweisung raus, dass man beim Besuch der Wiederansiedler etwas mitbringen sollte: zB. Wein, Brot, Salz, oder eben Geld. Und wenn schon Geld, dann bitte nicht weniger als 100 Grywnja. Das wiederum schien der Übersetzer der Reisegruppe falsch verstanden zu haben, was zur Folge hatte, dass ein kompletter Reisebus voller Touristen auf dem Hof des alten Ehepaars einfiel und denen 100 Grywnja in die Hand drückte - PRO PERSON! :D Die Guide meinte, sie hat den alten Herren noch nie so enthusiastisch gesehen. Der rannte gleich los, um seinen selbsgebrannten Schnaps herauszukramen, unterhielt sich ewig lange angeregt mit der Gruppe und ließ sich beim Abschied von der Guide versichern, seine designierten Lieblingstouristen auch sicher recht bald wiederzubringen! :lol:
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Faybel

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Beitrag Fr 25. Apr 2014, 14:34

Re: Pripyat Filmprojekt

Hallo, allerseits ;)

Erst einmal möchte ich mich für den freundlichen Empfang bedanken, das weiß ich wirklich zu schätzen. Euer Feedback gibt mir erst einmal Hoffnung auf eine tatsächliche Realisierung des Projektes.
Wichtig als ein erstes "Herantasten" an die ganze Sache wäre sicherlich eine ortskundige Kontaktperson, die englisch- bzw. deutschsprachig ist und der Landessprache ebenfalls mächtig ist. Eine Kontaktperson weiß bestensfalls über die Bewohner und ihre Geschichten Bescheid und könnte bereits Tipps geben, welcher der Bewohner kooperativ sein könnte und eine interessante Lebensgeschichte zu erzählen hat. Bekannt ist ja auch, dass ein paar, wenige Wissenschaftler in die Sperrzone gezogen sind. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ein Interview eines Wissenschaftlers in den Film hereinpassen würde, zumindest aber könnte ich mir vorstellen, dass Wissenschaftler sich eher des Internets bedienen als die Bewohner selber und somit als erster, wenn auch virtueller Ansprechpartner dienen könnten (unterbrecht mich, wenn ich falsch liege ;) !?
Was Geschenke für die Bewohner angeht, so braucht sich niemand Sorgen machen :D ; dies ist für mich selbstverständlich. Sollte die Finanzierung stehen, so würde ich selbstverständlich auch für Interviews zahlen, in erster Linie sollten es die Bewohner aber nicht des Geldes wegen machen, sondern aus Freude, Ihre Geschichte einem breiten Publikum erzählen zu können.

Nun weiß ich nicht, wie Eure Kontakte in die Zone sind oder ob jemand von Euch jemanden kennt, der jemanden kennt...., der mir Kontakt zu einem "Insider" herstellen könnte oder sogar selber als Kontaktperson fungieren könnte. Ohne irgendetwas konkretes in der Hand zu haben, wird es nämlich schwer, Leute für mein Vorhaben zu begeistern, um mir finanzielle Hilfe beizusteuern. Eine Kontaktperson zu finden wäre nämlich an dieser Stelle meine erste Aufgabe.

Vielen, vielen Dank schon mal an alle!
Grüße,
Jan
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Sickranium

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Beitrag Fr 25. Apr 2014, 14:49

Re: Pripyat Filmprojekt

Da können dir sicher som3e und jsbid weiterhelfen. :-)
In der Regel kannst du die üblichen Orte in der Zone, inkl. von Wiederansiedlern, auch mit einem ganz normalen Guide besuchen, der dir von jedem Zonenreisenveranstalter (was für ein Wort :D ) zur Seite gestellt wird. Je nach Budget kannst du (wie som3e schon erwähnt hat) Einzeltouren buchen, bei denen sich dein Führer dann recht individuell nach deinen Wünschen richtet, weil er ja außer dir auf niemanden Rücksicht nehmen muss. Ich hab sowas schon mal gemacht, schlug mit runden 500€ pro Tag zu Buche und hat sich für mich echt gelohnt. Nachdem dein Film nicht länger als 10 Minuten werden soll, gehe ich nicht davon aus, dass du eine weißgott wie detaillierte Doku über irgendwelche obskuren Nebenaspekte der Katastrophe daraus machen willst, für die man schwer erhältliche Sondergenehmigungen braucht. So wie du dein Vorhaben beschreibst, wird das wohl einfacher realisierbar sein, als du vielleicht glaubst ;-)
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Faybel

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Beitrag Fr 25. Apr 2014, 23:23

Re: Pripyat Filmprojekt

Sickranium hat geschrieben:Da können dir sicher som3e und jsbid weiterhelfen. :-)


Vielen Dank für die Info, ich werde die Herrschaften die Tage mal kontaktieren ;) Som3e hatte ja schon angedeutet in "meiner Nachbarschaft" zu wohnen, vielleicht ließe sich sogar ein Treffen arrangieren ;)!?


Sickranium hat geschrieben:In der Regel kannst du die üblichen Orte in der Zone, inkl. von Wiederansiedlern, auch mit einem ganz normalen Guide besuchen,


Ich hatte bereits gelesen, dass ein Besuch in die Zone ausschließlich mit einem Guide möglich ist. Sind diese Guides in Sachen Tschernobyl-Touren zertifiziert oder was für Ansprüche werden an einen Guide gestellt? Ließe sich die Zone auch mit einem nicht-zertifizierten Ortskundigen bewerkstelligen? Wahrscheinlich nichtl, oder?

Sickranium hat geschrieben:Nachdem dein Film nicht länger als 10 Minuten werden soll, gehe ich nicht davon aus, dass du eine weißgott wie detaillierte Doku über irgendwelche obskuren Nebenaspekte der Katastrophe daraus machen willst, für die man schwer erhältliche Sondergenehmigungen braucht. So wie du dein Vorhaben beschreibst, wird das wohl einfacher realisierbar sein, als du vielleicht glaubst ;-)


Das wäre meine nächste Frage gewesen. Anscheinend sind die Grundstücksgrenzen in der Sperrzone im Besitz verschiedenster Organisationen. Wie sieht es mit Drehgenehmigungen an den Tour-Plätzen aus?


Vielen Dank für Eure Hilfe!
Jan
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KiR

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Registriert: So 28. Jul 2013, 16:48

Beitrag Sa 26. Apr 2014, 00:13

Re: Pripyat Filmprojekt

Faybel hat geschrieben:Ich hatte bereits gelesen, dass ein Besuch in die Zone ausschließlich mit einem Guide möglich ist. Sind diese Guides in Sachen Tschernobyl-Touren zertifiziert oder was für Ansprüche werden an einen Guide gestellt? Ließe sich die Zone auch mit einem nicht-zertifizierten Ortskundigen bewerkstelligen? Wahrscheinlich nicht, oder?

Das siehst du richtig. Auch wenn sich die einzelnen Zuständigkeiten und Organisationsstrukturen in der Zone öfter mal ändern - ohne einen offiziellen Guide darf kein Besucher die Zone betreten.

Faybel hat geschrieben:Das wäre meine nächste Frage gewesen. Anscheinend sind die Grundstücksgrenzen in der Sperrzone im Besitz verschiedenster Organisationen. Wie sieht es mit Drehgenehmigungen an den Tour-Plätzen aus?

Die Guides haben 7 (oder 8?) "Besuchszonen", die sie im Vorfeld der Tour auf dem "Programm" eintragen müssen. Das bezieht sich aber nur auf die Sperrzone an sich - die Gebäude, die zum Kraftwerk gehören, haben wiederum nichts mit der Zonenadministration zu tun... Ein Besuch im(!) Kraftwerk selber muss also vollständig separat organisiert werden.

Hört sich vielleicht kompliziert an, wichtig ist aber eigentlich nur, dass du im Vorhinein grob deine Wünsche für eine Route angeben kannst (versprochen werden kann im Übrigen nichts ...) und dann dort in der Regel alles filmen darfst. Ausnahmen sind die Checkpoints sowie Orte, an denen aktiv gearbeitet wird. Wobei letztere Ausnahme z.B. auch für das NSC inzwischen schon nicht mehr gilt... Eine separate Drehgenehmigung wird jedenfalls normalerweise nicht benötigt.

Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich dir vielleicht auch empfehlen das Ganze auf zwei Besuche aufzuteilen - um dir beim ersten Besuch erstmal einen groben Überblick über die Lage und die einzelnen Orte zu verschaffen und beim zweiten Mal gezielt zu versuchen, brauchbares Material zu drehen. :)
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som3e

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Beitrag Sa 16. Mai 2015, 09:16

Re: Pripyat Filmprojekt

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asafschnuff

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Beitrag Sa 16. Mai 2015, 18:41

Re: Pripyat Filmprojekt

Ich finde es sehr gelungen...... Auch wenn die Einstellungen eher künstlerischen Wert haben, fachliche Beiträge zum Thema gibt es aber eh genug.

LG
Marcel
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