FAQ  •  Registrieren  •  Anmelden

Lagerung von uranhaltigen Mineralien

<<

jsbid

Moderator
Moderator

Beiträge: 241

Registriert: Fr 26. Jul 2013, 07:42

Beitrag Sa 10. Aug 2013, 18:59

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

som3e hat geschrieben:Wobei das z.B in meiner Gegend völliger Blödsinn wäre sich über Rn Gedanken zu machen.. Hört sich mal wieder nach Geldmacherei an.

Natuerlich. Genauso ein Schwachsinn wie diese alberne Legionellen-Beprobung.
Immer wenn ein paar ansonsten unbrauchbare Krawatten zulange zusammen-
hocken, kommt so ein Quatsch bei raus...
<<

jsbid

Moderator
Moderator

Beiträge: 241

Registriert: Fr 26. Jul 2013, 07:42

Beitrag Sa 10. Aug 2013, 19:04

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

som3e hat geschrieben:Ein alter abschließbarer Metallschrank außerhalb der Wohnräume ist dafür genau das Richtige.

Stilbruch! Ich haette mind. erwartet, dass Du einen vom Jupiter hast
mitgehen lassen ;-) Z.B. den hier:
Dateianhänge
0700_Schrank_s.jpg
0700_Schrank_s.jpg (73.36 KiB) 12042-mal betrachtet
<<

jsbid

Moderator
Moderator

Beiträge: 241

Registriert: Fr 26. Jul 2013, 07:42

Beitrag Sa 10. Aug 2013, 19:08

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

Strahlemann hat geschrieben:Ich habe in meiner Vitrine mit Uranglas, Urankeramik, Glühstrümpfen und ein paar Mineralien einen Dosimeter (FAG FH41Z) gelegt. Innerhalb 24 h zeigte er 8 uS an. Das summiert sich auf ziemlich genau 3 mS /a.

Naja, aber Du setzt Dich ja nicht in die Vitrine.
Und mind. 2 uS davon sind sowieso Grundlast.
<<

asafschnuff

Zonenbewohner
Zonenbewohner

Beiträge: 164

Registriert: Do 14. Nov 2013, 18:58

Beitrag Do 21. Nov 2013, 17:15

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

Hier kann ich vielleicht etwas beisteuern. Ich besitze seit einiger Zeit den bereits gezeigten Ramon 2.2 .
Durch meine Gegend liegt die Radon Belastung ohnehin im Winter bei geringer Lüftung zwischen 800 und 1050 Bq /m³
Meine radioaktiven Mineralien lagere ich in einem mehr oder weniger ungenutzten Nebenraum.
Es handelt sich um wenige KG Pechblende und weitere div. Uranverbindungen. Diese setzen durchaus einiges an Radon frei.
Leider habe ich keine konkrete Zahl zu bieten. Auf alle Fälle steigt der gemessene Wert schneller an bis er nach der nächsten Lüftung wieder zurück geht.


MfG
Marcel
<<

asafschnuff

Zonenbewohner
Zonenbewohner

Beiträge: 164

Registriert: Do 14. Nov 2013, 18:58

Beitrag Do 21. Nov 2013, 17:38

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

Im Bergbau Museum Schlema ist ein riesiges Stück Pechblende zur Schau gestellt, ich schätze 20 Kg schwer und fast ohne taubes Gestein.
Diese haben sie in einem Schaukasten mit ständiger Ablüftung.
Aber wer hat schon das Glück Uranit in derartiger Pracht zu besitzen ;-)

MfG
<<

pansophos

Leicht Verstrahlter
Leicht Verstrahlter

Beiträge: 10

Registriert: Do 9. Apr 2015, 14:44

Beitrag Fr 8. Apr 2016, 17:26

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

Auch schon wieder drei Jahre her .... Ein 20 Kilo Brocken Pechblende wollte ich eher nicht geschenkt haben :oops:

Ansonsten habe ich auch einige kleinere und mittlere Stücke strahlenden Gesteins im Haus: die Micromounts verschlossen in einem Arbeitsraum und die größeren (handtellergroßen) Stücke mit 80 - 100 uS/h hatte ich vor einigen Wochen in den Keller verlagert. Leider habe ich sie dann sozusagen aus den Augen verloren und auch durch den Einsatz eines GZ (Inspector Exp USB) nicht wiedergefunden. Erst die Zufallssuche mit einem kleinen Szintillationszähler brauchte sie wieder zum Vorschein. Deshalb frage ich mich natürlich, ob man tatsächlich einen solchen Abschirmaufwand wie er hin und wieder empfohlen wird, wirklich betreiben muss. Wenn die Steine schon im Abstand von einem Meter in der Hintergrundstrahlung quasi untergehen, ist die Gefahr "verstrahlt" zu werden eher gering, oder?

Schönen Tag noch
Peter
<<

som3e

Benutzeravatar

Administrator
Administrator

Beiträge: 388

Registriert: Fr 26. Jul 2013, 12:50

Beitrag Mo 11. Apr 2016, 18:47

Re: Lagerung von uranhaltigen Mineralien

pansophos hat geschrieben:Auch schon wieder drei Jahre her .... Ein 20 Kilo Brocken Pechblende wollte ich eher nicht geschenkt haben :oops:

Ansonsten habe ich auch einige kleinere und mittlere Stücke strahlenden Gesteins im Haus: die Micromounts verschlossen in einem Arbeitsraum und die größeren (handtellergroßen) Stücke mit 80 - 100 uS/h hatte ich vor einigen Wochen in den Keller verlagert. Leider habe ich sie dann sozusagen aus den Augen verloren und auch durch den Einsatz eines GZ (Inspector Exp USB) nicht wiedergefunden. Erst die Zufallssuche mit einem kleinen Szintillationszähler brauchte sie wieder zum Vorschein. Deshalb frage ich mich natürlich, ob man tatsächlich einen solchen Abschirmaufwand wie er hin und wieder empfohlen wird, wirklich betreiben muss. Wenn die Steine schon im Abstand von einem Meter in der Hintergrundstrahlung quasi untergehen, ist die Gefahr "verstrahlt" zu werden eher gering, oder?

Schönen Tag noch
Peter


Unterm Kopfkissen lagern wäre zum Schlafen etwas hart und unbequem. Zermahlen und Staub einatmen bringts auch nicht. Alles andere ist relativ unbedenklich wenn es nur Kilos und nicht Tonnen sind.
Vorherige

Zurück zu Ionisierende Strahlung / Radioaktivität

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

cron